Filmprogramm Kino 20.04. bis 30.05.2026
Das Fabrik.Kino 2 läuft in Regie des Filmklubs im "VfKK - Verein für Kultur, Umwelt und Kommunikation e.V."
und wird gefördert durch die Stadt Neustrelitz und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
Eintritt: Erwachsene 7 Euro, erm. 5 Euro, bei Überlänge (über 125 min) 1 Euro Aufschlag
Film zum Tag der Arbeit
SORRY WE MISSED YOU
GB 2019, Farbe, 101 Min., dt. Fassung
Regie: Ken Loach
Darsteller: Kris Hitchen, Debbie Honeywood u.a.
„Eine kleine, liebevoll verbundene Familie ringt mit prekären und unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Mit großer Zärtlichkeit sammelt Ken Loach feine Beobachtungen des Arbeits- und Familienalltags, macht aber auch den ungeheuren Druck spürbar, der dieser hart arbeitenden Familie die Luft zum Atmen nimmt.“ (epdFilm) "Es entsteht so ein Sozialdrama, bei dem man bis zum Ende den Atem anhält — und danach beschließt, bei Amazon so schnell nichts mehr zu bestellen.“ (Kino-Zeit)
(läuft am 23. und 25. 4. jeweils um 20 Uhr)
Filmreihe Hartmut Bitomsky
IMAGINÄRE ARCHITEKTUR - DER BAUMEISTER HANS SCHAROUN
"An Hand ausgewählter architektonischer Beispiele werden Leben und Werk Hans Scharouns (1893-1972) nachgezeichnet. Der Film macht die Faszination einer von Transparenz geprägten Architektur nachvollziehbar, die noch immer durch bauliche Überraschungen verblüfft. Gerade durch die übergreifende Integration differenzierter Lebensbereiche versuchte diese bauliche Utopie, dem Menschen selbst gerecht zu werden - und nicht dessen beliebiger Vervielfältigung. Mit seiner konzentrierten, sehr funktionalen Filmsprache gibt sich Hartmut Bitomsky als Verwandter im Geiste Scharouns zu erkennen. " (filmdienst)
(läuft nur am 24. 4. um 20 Uhr)
Filmreihe Künstlerporträts
DIE BONNARDS - MALEN UND LIEBEN
Frankreich 2023, Farbe, 122 Min., dt. Fassung
Darsteller: Vincent Macaigne, Cécile de France u.a.
"Mit Pierre Bonnard steht einer der weniger bekannten Impressionisten im Mittelpunkt von Martin Provosts biographischem Drama 'Die Bonnards – malen und lieben', dessen boulevardesker deutscher Titel den Fokus des Films gut umreißt: Neben dem Malen waren die Frauen Pierre Bonnards Leidenschaft, und so wird dieses Künstlerporträt auch zu einer 50 Jahre währenden Amour Fou."
(läuft vom 30. 4. bis 2. 5. jeweils um 20 Uhr)
"Die Erinnerung darf nie enden" - Zum Ende des 2. Weltkriegs
DAS UNGESAGTE
BRD 2025, Farbe, 149 Min.
Regie: Patricia Hector
"Seit vielen Jahrzehnten wird sehr viel über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus geredet, sind unzählige Bücher zum Thema veröffentlicht worden, die ganze Bibliotheken füllen. Doch das Gefühl, dass nie alles über das Dritte Reich gesagt wurde, bleibt bestehen. Im Dokumentarfilm 'Das Ungesagte' geht es genau darum: Um ganz normale Deutsche und das, was sie im Dritten Reich erlebten." (programmkino.de) "Als Einblick ins kollektive Bewusstsein verdeutlicht der Film beispielhaft den Abgrund zwischen historischem Geschichtswissen und dem, was weiterhin 'unsagbar' bleibt." (filmdienst) "Vielleicht eines der letzten Zeitdokumente dieser Art" (Jüdische Allgemeine)
(läuft am 7. und 9. 5. jeweils um 20 Uhr)
DEFA-Filmreihe - "80 Jahre DEFA" "In Memoriam Uwe Kockisch"
LACHTAUBEN WEINEN NICHT
Arbeiterfilm, DDR 1978/79, Farbe, 82 Min.
Regie: Ralf Kirsten
Darsteller: Uwe Kockisch, Günter Naumann u.a.
"Eine Stahlschmelzerbrigade erfährt zufällig, dass ihr Betrieb aus Rationalisierungsgründen stillgelegt und sie auf andere Arbeitsplätze umgesetzt werden sollen. Verärgert über die mangelnde Information und die Negierung ihres Mitspracherechts, kommt es zu offenen Auseinandersetzungen zwischen den Arbeitern und der Betriebsleitung. Ein interessanter, um Realitätsnähe bemühter Gegenwartsfilm mit dem im letzten Dezember verstorbenen Uwe Kockisch in der Hauptrolle." (filmdienst)
(läuft am 14. 5. um 20 Uhr im Fabrik.Kino 2)
DEFA-Filmreihe - "80 Jahre DEFA"
ERSCHEINEN PFLICHT
Jugendfilm, DDR 1983, Farbe, 73 Min.
Regie: Helmut Dziuba
Darsteller: Vivian Hanjohr, Lissy Tempelhof, Peter Sodann u.a.
"Ein 16jähriges Mädchen muss sich nach dem unerwarteten Tod seines Vaters, eines auf Kreisebene verdienten Funktionärs, in seinem Alltag neu einrichten, weil die gewohnten Privilegien beschnitten werden. DEFA-Gegenwartsfilm, der sich durch die liebevolle und dennoch kritische Zeichnung der Figuren und ihrer Umwelt auszeichnet und bemüht ist, sich auf glaubwürdige und vermittelnde Weise auf Sprach- und Lebensgefühl der jungen Generation einzulassen. Auf SED-offizielle Anordnung scharf kritisiert, wurde der Film kurz nach seinem Start weitgehend aus den Kinos genommen." (filmdienst)
(läuft am 15. 5. um 20 Uhr im Fabrik.Kino 2)
DEFA-Filmreihe - "80 Jahre DEFA"
EINE ALTE LIEBE
Drama, DDR 1958/59, s-w, 92 Min.
Regie: Frank Beyer
Darsteller: Gisela May, Erich Franz, Doris Abeßer u.a.
"Frieda und August Walkowiak begehen ihren 30. Hochzeitstag. In der Ehe allerdings kriselt es seit geraumer Zeit. August will seine alten Tage in Ruhe verbringen, während Frieda nicht daran denkt, ihr Amt als LPG-Vorsitzende aufzugeben. Die Probleme auf dem Lande sind groß, die Kollektivierung kommt nicht schnell genug voran, selbst der Genosse Heinrich Rantsch klebt an seiner Einzelwirtschaft." (DEFA-Stiftung) "Die umfangreichen gesellschaftlichen Aktivitäten der Ehefrau führen zu Konflikten in ihrer Familie. Erst als sie vor Erschöpfung in eine Klinik kommt, zeigt ihr Mann Einsicht und kehrt zu ihr zurück. Gut gespielter Problemfilm, der thematisch wie dramaturgisch den gesellschaftlichen Zielvorstellungen seiner Entstehungszeit verhaftet ist. Nach dem Ende der Kollektivierungs-Kampagne 1960 wurde der Film aus den DDR-Kinos genommen." (filmdienst)
(läuft am 16. 5. um 20 Uhr im Fabrik.Kino 2)
(siehe Extra-Flyer und im Internet: www.basiskulturfabrik.de)
Filmreihe MENSCH! NATUR!
VOGELFREI. EIN LEBEN ALS FLIEGENDE NOMADEN
BRD 2020, Farbe, 117 Min.
Regie: Andreas Zumuda
"Im Sommer 2012 brachen Andreas Zmuda und Doreen Kröber aus Berlin auf, um in einem Ultraleichtflieger die Welt zu bereisen, dabei selbst gedrehte Aufnahmen fügten sie zu einem Film zusammen, der die ersten vier Jahre dieses Abenteuers dokumentiert. Das Ergebnis ist eine für Hobbyflieger, Globetrotter und alle, die es gerne wären, gleichermaßen faszinierende Reise-Dokumentation mit atemberaubenden Impressionen ... " (filmdienst)
(läuft am 21. und 23. 5. jeweils um 20 Uhr)
Filmreihe Hartmut Bitomsky
B-52
BRD/USA/Schweiz 2001, 122 Min.
"Dokumentarfilm über Entwicklung, Geschichte und Einsätze des legendären amerikanischen B-52-Langstreckenbombers, der seit 1947 im Einsatz ist und seine Hoch-Zeit während des Vietnam-Krieges erlebte. Dabei verdichtet sich der Film zur Darstellung eines pervertierten amerikanischen Traums, ohne die US-Politik permanent an den Pranger zu stellen. Eine eindringliche, bildgewaltige Studie, die, wenn auch nicht ganz frei von einigen Redundanzen, den militärischen Mythos des Flugzeuges nachhaltig in Frage stellt. " (filmdienst)
(läuft nur am 22. 5. um 20 Uhr - siehe Extra-Flyer)
In Memoriam Mario Adorf
ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN - MARIO ADORF
BRD/Schweiz 2019, Farbe, 103 Min.
Regie: Dominik Wessely
"Sieben Jahrzehnte stand Mario Adorf auf der Bühne oder vor der Kamera und hat es vom körperbetonten Schurkendarsteller bis zum seriösen Charakterdarsteller gebracht, der in schönster brechtscher Tradition immer auch ein wenig Abstand zu seinen Figuren hielt. Das dokumentarische Porträt reist mit dem 2019 88-jährigen Schauspieler durch die Stationen seines Lebens und seiner Karriere, wobei die Erinnerungen und Anekdoten des charmanten Erzählers virtuos mit vielen Ausschnitten aus seinen Filmen verbunden werden." (filmdienst)
(läuft vom 28. bis 30. 5. jeweils um 20 Uhr)
Weitere Veranstaltungen Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik siehe unter
und den Kulturprogrammübersichten April und Mai 2026:
