Kino 2 / Januar 2022

! Aufgrund einer behördlichen Anweisung sind im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte u.a. die Kinos Corona bedingt bis 21.01.2022 geschlossen. Wenn die Ampel bis 21.01.22 nicht auf rot springt, werden am 22.01.22 die Filme "AUFRECHT GEHEN - RUDI DUTSCHKE - SPUREN" (Kino 2) und "BETT UND SOFA - LIEBE ZU DRITT" (Kino 1) gezeigt, siehe unten.

Vorabinformation Filmprogramm Kino 2 Januar 2022:

Filmreihe MENSCH! NATUR!
THE GREAT GREEN WALL
GB 2019, Farbe, 92 Min., OmU
Regie: Jared P. Scott
"Es ist eines der ehrgeizigsten Klima-Projekte der Welt: Quer über den afrikanischen Kontinent wird ein 8.000 Kilometer langer Gürtel aus Bäumen gepflanzt, der die Ausbreitung der Wüste aufhalten und Millionen von Menschen Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft bringen soll. Entlang dieser noch lückenhaften grünen Mauer reist die malische Sängerin Inna Modja zu den Menschen im Senegal,  in Mali, Nigeria und Äthiopien. In diesem faszinierenden Film erzählt Jared P. Scott eine rythmische Geschichte von Optimismus, Solidarität und Entschlossenheit einer neuen afrikanischen Generation, die bereit ist, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und dem Klimawandel den Kampf anzusagen." (Verleihinfo)
(läuft vom 6. bis 8. 1. jeweils um 20 Uhr)

 

"Filme der DEFA"
MÄNNER OHNE BART
DDR 1971 - schwarz-weiß - 81 Min.
Regie: Rainer Simon
Darsteller: Manfred Böhm, Hermann Beyer, Dieter Franke u.a.
"Otto Hintz, Schüler einer 9. Klasse im ländlichen Lübbenau, lebt in seinen Träumen, in denen er ungewöhnliche Gefahren besteht und als Held allen Anforderungen gewachsen ist. Seine schulischen Leistungen entsprechen jedoch nicht diesem Bild; vielmehr ist Otto versetzungsgefährdet. Ihm gegenüber steht sein Klassenlehrer Nickel, der verschiedene Anstrengungen unternimmt, um Ottos schulisches Engagement zu stärken. ... Rainer Simon strukturiert die Narration seines Films auf ungewohnte Weise durch lakonisch kommentierende Voiceover sowie Traumsequenzen ... Dabei weicht er auch inhaltlich von DEFA-Werken mit ähnlicher Thematik ab, indem er Problemfelder zwar benennt, sie jedoch nicht mit vordergründiger Didaktik Lösungen zuführt." (DEFA-Stiftung)
(läuft vom 13. bis 15. 1. jeweils um 20 Uhr)

 

"In memoriam Helga Reidemeister"
AUFRECHT GEHEN - RUDI DUTSCHKE - SPUREN
BRD 1988, Farbe und s/w, 92 Min.
Regie: Helga Reidemeister
Am 11. April 1968 wurde Rudi Dutschke, Symbolfigur der damaligen Protestbewegung in Westberlin von einem Attentäter niedergeschossen und schwer verletzt. Als Reaktion auf dieses Attentat erschütterten die schwersten Unruhen der Nachkriegszeit die BRD. Helga Reidemeister stellt fest, daß ohne die 68er-Revolte die Frauenbewegung, die Friedens- und Ökologiebewegung der BRD bis hin zu Bürgerinitiativen und den Grünen nicht vorstellbar wäre. Bis zu Dutschkes Tod lebte sie mit ihm in einer Berliner Wohngemeinschaft und war auch mit dessen Frau Gretchen eng befreundet. Ein atemberaubendes Zeitdokument. Helga Reidemeister starb am 29. November letzten Jahres nach langer schwerer Krankheit.
(läuft am 22. 1. um 20 Uhr)

 

Der VfKK e.V. präsentiert
Stummfilm mit Livemusik-Begleitung
BETT UND SOFA - LIEBE ZU DRITT
UdSSR 1927, s-w, 99 Min.
Regie: Abram Room
Darsteller: Nakilai Batolow, Ludmilla Semjonowa, Wldadimir Fogel u.s.
"Ein Moskauer Ehepaar gewährt einem wohnungslosen Freund vorübergehend Unterschlupf. Da die Frau in dem Gast einen verständnisvolleren Partner findet, gerät alsbald der Ehemann in die Rolle des 'dritten Rades am Wagen'. Schließlich verläßt sie beide. In der Charakterzeichung überzeugende und im Blick auf den Moskauer Alltag der 20er Jahre aufschlußreiche Dreiecksgeschichte, die auch gesellschaftliche Probleme wie die Wohnungsnot nicht ausspart. " (filmdienst)
(läuft nur am 22. 1. um 19.30 Uhr - mit der Live-Musikbegleitung von Alexander Kraut)

 

"RussischDok"
PRIVATE CHRONIKEN - EIN MONOLOG
Regie: Vitalij Manskij,
Ru 1999, 97 Min.; hoffentlich OmdtU!
Dutzende Familienchroniken aus der Zeit zwischen 1961 und 1986 hat der Dokumentarfilmer zu einer Chronik der sowjetischen Zeit montiert und  mit dem Monolog eines fiktiven Protagonisten unterlegt.
(nur am 26. 1. um 20 Uhr - mit kurzer Einführung)

 

"Reihe Künstlerporträts"
RONNY WOOD: SOMEBODY UP THERE LIKES ME
GB 2019, Farbe, 92 Min., OmU
Regie: Mike Figgis
"Im Alter von 70 Jahren blickt der englische Rockmusiker und Rolling-Stones-Gitarrist Ron Wood auf seine Karriere und ein bewegtes Leben zurück, zu dem neben vielen Drogenexzessen auch die Malerei und die Kunst des Überlebens zählen. Unterstützung findet er in seiner Rückschau in Weggefährten wie Mick Jagger, Keith Richards und Rod Stewart. Die Musikdokumentation meidet alles Sensationsheischende und lässt die boulevardesken Skandalgeschichten beiseite, um einen nüchternen Blick auf einen gealterten Künstler mit vielen Facetten zu werfen." (filmdienst)
(läuft vom 27. bis 29. 1. jeweils um 20 Uhr)

 

Weitere Veranstaltungen Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik

unter