Fabrik.Kino 2 Filmprogramm Juli 2024

Das Fabrik.Kino 2 läuft in Regie des Filmklubs im "VfKK - Verein für Kultur, Umwelt und Kommunikation e.V." und wird gefördert durch die Stadt Neustrelitz und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Eintritt: Erwachsene 6 Euro, erm. 5 Euro, bei Überlänge (über 125 min) 1 Euro Aufschlag

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SAG DU ES MIR
BRD 2019, Farbe, 112 Min.
Regie: Michael Fetter Nathansky
Darsteller: Gisa Flake, Christina Große u.a.
"Ein Unbekannter schubst eine dicke Frau von einer Brücke. In jeweils eigenen Kapiteln fragen die Verletzte, ihre auf eigene Faust ermittelnde Schwester und auch der Täter, wie es zu dieser Tat kommen konnte, und geraten dabei in einen Reigen voller Lügen und Unergründlichkeiten. Was wie ein Kriminalfall beginnt, entfaltet bald einen absurden Humor. ... Der von kraftvollen Dialogen geprägte Film steckt voller überraschender Wendungen und Montagen, wobei sich die Perspektiven immer wieder verschieben." (filmdienst) "Auch eine Reflexion über Familie, Freundschaft und Identität." (Siehe auch seinen zweiten Film "Alle die Du bist", der vom 10. bis 16. 7. läuft)
(läuft vom 4. bis 6. 7. jeweils um 20 Uhr)

 

 

 

Kleine Filmreihe Albanien - "film & gespräch"
HIVE
Kosovo/Schweiz/Nordmazedonien/Albanien 2020, Farbe, 84 Min., dt. Fassung
Regie: Blerta Basholli
Darsteller: Yilka Gashi, Cun Lajci u.a.
"Nach einer wahren Geschichte erzählt die kosovarische Regisseurin Blerta Basholli vom Schicksal eines ganzen Dorfes, in dem die zurückgelassenen Frauen sich nach dem Krieg gegen die patriarchalen Strukturen ihres Dorfes auflehnen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen." (epdFilm) „Eindrucksvoll. HIVE ist ein Film, der betroffen macht, gerade jetzt, wo wieder ein Krieg in Europa stattfindet.“ (ttt)
(läuft am 11. und 13. 7. jeweils um 20 Uhr - am 11. 7. mit anschl. Gespräch mit dem gebürtigen Albaner Astritt Vatnika)

 

 

 

 

 

WELCOME VENICE
Italien 2021, Farbe, 104 Min., OmU
Regie: Andrea Segre
Darsteller: Paolo Pierobon, Andreas Pennacchi u.a.
"Die Filme des Italieners Andrea Segre handeln häufig von seiner Heimatstadt Venedig und den drastischen Veränderungen, die diese in den letzten Jahren durchlaufen hat. Vor dem Hintergrund des durch den Massentourismus vorangetriebenen Wandels erzählt er in 'Welcome Venice' von einem Familienkonflikt, der unterschiedliche Einstellungen und scheinbar unvereinbare Lebensweisen miteinander kollidieren lässt. Und: Er zeigt Venedig als einen Ort, wie man ihn sonst nicht kennt. Als Touristen-freie, menschenleere Stadt der Brücken und Kanäle, die eine magische Aura entfaltet."
(läuft nur am 12. 7. um 20 Uhr)

 

 

 

 

Gedreht in MV - "film & gespräch"
DER ROSINENBERG
BRD 1995, Farbe, 86 Min.
Regie: Trevor Peters
"Einst lebten auf dem Rosinenberg, einer kleinen Erhebung in Mecklenburg, die schönsten Mädchen der Gegend; heute sind es drei alleinstehende Künstler. Einfühlsames impressionistisches Porträt eines Ortes und seiner Bewohner, das seine dokumentarische Recherche in das Gewand eines Märchens kleidet. Durch Rückblenden in die Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg gewinnt der Film an politischer wie historischer Tiefenschärfe, ohne seine Orientierung an individuellen Schicksalen aufzugeben."
(läuft vom 18. bis 20. 7. jeweils um 20 Uhr - am 18. 7. ist der Regisseur im Kino!)

 

 

Reihe Künstlerporträts
JOAN MALLWITZ - MOMENTUM
BRD 2024, Farbe, 88 Min.
Regie: Günter Atteln
"Der Dokumentarfilm begleitet die erfolgreiche Dirigentin Joana Mallwitz auf bedeutenden Stationen ihrer Karriere im Übergang von ihrem Wirken in Nürnberg und Berlin. Das Porträt zeigt die Kapellmeisterin zwischen Proben, Konzerten, Presseterminen und Familienleben und gewährt intime Einblicke in einen von Stress, hohen Erwartungen, persönlichem Ehrgeiz und Ambivalenzen geprägten Alltag." (filmdienst)
(läuft am 25. und 27. 7. jeweils um 20 Uhr)

 

 

 

 

 

In Memoriam Thomas Heise - Filmreihe "Vielfalt und Toleranz"
SONNENSYSTEM
BRD/Argentinien 2011, Farbe, 103 Min.
Regie: Thomas Heise
"In den Bergen im Nordosten Argentiniens leben die Kollas, eine indigene Gemeinschaft, deren archaische Kultur in der Moderne aufzugehen droht. Der nahezu wortlose Dokumentarfilm nähert sich ihrer Lebensweise durch eine Fülle geduldiger Alltagsbeobachtungen, wobei das bäuerliche Dasein auch in Bezug zur Erhabenheit der Gebirgslandschaft gesetzt wird. Ein ebenso bildgewaltiger wie demütiger Film, der sinnlich und unmittelbar Anteil am Leben der Indios nimmt und ihre Welt mit Neugier und Respekt porträtiert. " (filmdienst)
(läuft nur am 26. 7. um 20 Uhr)

 

 

Weitere Veranstaltungen Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik siehe unter

 

und der Juli-Programmübersicht 2024 :